Apfelstrudel
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Süße Mehlspeise aus Österreich

Der Wiener Apfelstrudel - der Kaiser unter den Strudeln

Apfelstrudel

Der Wiener Apfelstrudel weckt bei vielen sicher Kindheitserinnerungen. Der unvergessliche Duft nach Äpfeln und Zimt im Teig eingerollt, das Knacken der goldbrauen-knusprigen Strudelteigblätter, mit einer feinen süßen Staubzuckerschicht verfeinert, lässt einen träumen.

Über die international bekannte Wiener Mehlspeise gibt es viele Legenden. Das älteste überlieferte Rezept aus dem Jahre 1696 wird in der Wiener Stadtbibliothek aufbewahrt. Der Strudel sei demnach aus dem Reich der Habsburger entstanden. Und das heutige Nationalgericht sei demnach erstmals im 18. Jahrhundert am Hof von Kaiserin Maria Theresia serviert worden.

Wie alt der Strudel nun wirklich ist bzw. woher er stammt, wird wohl ein mysteriöses Geheimnis bleiben. Damit aber dieser Traum wahr wird, hier das Original-Rezept von der  K. u. K. Hofzuckerbäckerei DEMEL in Wien. (Siehe unten!)

Danke für die aktive Teilnahme an unserem Gewinnspiel "Apfelstrudel-Challenge" auf Facebook, für die zahlreichen Zusendungen, für das Teilen der Fotos mit selbstgemachtem Apfelstrudel,...wir waren sehr beeindruckt. Die Gewinnerin Barbara hat einen Gutschein für eine Übernachtung für zwei Personen inklusive Frühstück im Hotel Josefshof am Rathaus gewonnen! (für weitere Informationen bitte auf den Link in der Überschrift klicken)!!

 Anbei das kaiserliche Rezept von der K. u. K. Hofzuckerbäckerei DEMEL in Wien-->

 

 

Ein kaiserliches Apfelstrudel-Rezept

 

 

Für die Fülle:

  • 1 kg Äpfel
  • 100 g Zucker
  • ¾ TL gemahlener Zimt
  • 50 g Rosinen
  • 100 g Semmelbrösel, in Butter geröstet

Zum Fertigstellen:

  • Butter für das Blech
  • Puderzucker zum Bestäuben

Anbei nun die Anleitung-->

Zubereitung

Für den Teig die Butter zerlassen. Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Salz, Butter, Ei und lauwarmes Wasser in die Mulde geben. Kurz verrühren, dann mit den Händen zu einem weichen Teig verarbeiten. Den Teig gut kneten, bis er glatt ist und nicht mehr klebt. Zur Kugel gerollt eine halbe Stunde unter einer erwärmten Schüssel ruhen lassen.

Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Scheiben schneiden. Sofort mit Zitronensaft und -Schale vermischen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Blech gut mit Butter ausstreichen.

Um den Strudelteig auszuziehen, wird der Teig auf einem bemehlten Küchenhandtuch mit der Teigrolle dünn ausgerollt und mit zerlassener Butter bestrichen. Dann beide gut bemehlten Handrücken unter den Teig schieben und den Teig über die Handrücken ganz dünn ausziehen. Den Teig mit zerlassener Butter bestreichen und die Zutaten für die Füllung darauf verteilen, dabei einen Rand freilassen: Semmelbrösel, geschnittene Äpfel, Zucker und Zimt gemischt und Rosinen.

Die beiden Seitenränder des Strudelteigs ein wenig über die Füllung einschlagen. Den Strudel mithilfe des Küchenhandtuchs aufrollen. Den Strudel auf das Blech heben. Die Seiten unter den Strudel einschlagen. Den Strudel mit zerlassener Butter bestreichen und im Backofen etwa 30 bis 45 min backen.

Apfelstrudel wird frisch, warm und knusprig, kalt oder nachträglich erwärmt  serviert. Oft wird er mit Staubzucker überpudert serviert. Mancherorts wird der Apfelstrudel auch mit Vanillesauce oder -eis oder Schlagobers serviert, was aber nicht der in Österreich traditionellen Anrichtung entspricht.

Genießen!;)

 

 

 

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